
Erstellt von TRUFL AIam June 27, 2025PIR-Bewegungsmelder (Passiv-Infrarot) sind elektronische Sensoren, die Bewegungen erkennen, indem sie Veränderungen in der Infrarotstrahlung in ihrer Umgebung messen. Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt strahlt Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab. PIR-Sensoren sind darauf ausgelegt, diese Strahlung zu erfassen und Veränderungen zu registrieren, die durch die Bewegung von Personen oder Tieren verursacht werden. Sie arbeiten passiv, was bedeutet, dass sie keine eigene Strahlung aussenden, sondern lediglich die vorhandene Infrarotstrahlung empfangen und analysieren. Diese Technologie macht sie energieeffizient und unauffällig.
Die Funktionsweise eines PIR-Sensors basiert auf einem oder mehreren pyroelektrischen Sensorelementen, die auf Veränderungen der Infrarotstrahlung reagieren. Diese Elemente sind typischerweise durch eine Fresnel-Linse oder einen Spiegel geschützt, die das Infrarotlicht auf die Sensorelemente fokussieren und den Erfassungsbereich des Sensors erweitern. Wenn ein warmes Objekt, wie beispielsweise eine Person, sich durch den Erfassungsbereich bewegt, ändert sich die auf die Sensorelemente auftreffende Infrarotstrahlung. Diese Veränderung erzeugt ein elektrisches Signal, das vom Sensor verarbeitet wird. Überschreitet dieses Signal einen bestimmten Schwellenwert, wird eine Bewegung erkannt und ein entsprechendes Signal ausgelöst, beispielsweise zum Einschalten eines Lichts oder zum Aktivieren einer Alarmanlage.
